Wenn es darum geht, elektrische Kabel sicher und funktionsfähig zu halten – insbesondere große Kabel, die hohe Leistungen übertragen – führen wir einen speziellen Test durch: den sogenannten „Hipot-Test“. Stellen Sie sich diesen Test als eine Art Belastungstest vor, bei dem geprüft wird, ob das Kabel mehr Strom als üblich aushalten kann. Dadurch lassen sich kleinste Fehler frühzeitig erkennen, bevor sie zu größeren Problemen führen – etwa zu Stromausfällen oder sogar zu Gefahren. Bei Kabeln mit einer Nennspannung von 11.000 Volt handelt es sich um sehr hohe Spannungen; dieser Test ist daher äußerst wichtig. Bei HV HIPOT wissen wir, wie entscheidend solche Prüfungen für einen störungsfreien und sicheren Betrieb sind. Für ein vertieftes Verständnis der Prüftechnik besuchen Sie unseren Batterie-Lade- und -Entlade-Prüfgerät .
So führen Sie sicher Hochspannungs-Prüfungen (Hipot-Prüfungen) an 11-kV-Kabeln für Großbestellungen durch
Also, kommen wir zu den Zahlen für den Hochspannungs-Isolationsprüftest (Hipot-Test) an 11-kV-Kabeln. Es handelt sich nicht um eine zufällige Spannung, sondern um eine sorgfältig ausgewählte Spannung, um versteckte Schwachstellen aufzudecken. Für ein 11-kV-Kabel liegt die übliche Prüfspannung normalerweise bei etwa 21 kV. Das klingt hoch – und ist es auch – doch hier ist der Grund: Das Kabel ist für 11 kV ausgelegt, aber beim Hipot-Test wird für kurze Zeit eine deutlich höhere Spannung angelegt – vergleichbar damit, ein Gummiband zu dehnen, um dessen Festigkeit zu prüfen. Reißt es leicht, ist es ungeeignet; hält es einer starken Dehnung stand, ist es robust. 21 kV entsprechen etwa dem 1,9- bis 2-fachen der Nennspannung. Der genaue Wert kann je nach Kabeltyp sowie nach Normen wie IEC oder IEEE variieren. Manche geben 21,5 kV oder 22 kV an. Diese Spannung belastet die Isolation, während die Schutzschicht den Strom innerhalb des Leiters hält. Bei kleinsten Fehlern – etwa Luftblasen – führt die hohe Spannung zu Durchschlägen oder Leckströmen. Genau das suchen wir: Ein solches Ergebnis bedeutet, dass das Kabel für den vorgesehenen Betrieb nicht sicher ist. Bei Hochspannungs-Hipot-Prüfungen verwenden wir spezielle Geräte, um diese Spannungen exakt und sicher einzustellen. Die Prüfung darf weder zu niedrig sein – sonst bleiben Fehler unentdeckt – noch zu hoch – sonst wird ein intaktes Kabel beschädigt. Der optimale Wert ist entscheidend. So wird sichergestellt, dass das Kabel Spannungsspitzen im Netz bewältigen kann, die durchaus üblich sind. Ziel ist es, spätere Ausfälle zu vermeiden. Bestehen Sie den Test, ist die Isolation intakt und das Kabel für den gesamten vorgesehenen Einsatzbereich sicher.