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Prüfgerät für Last- und Leerlaufverluste

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TFR-800-Transformator-Frequenzgang-Analysator (SFRA-Methode)

TFR-800 Transformator-Frequenzgang-Analysator mit SFRA-Sweep-Frequenzmethode, zweikanalig von 10 Hz bis 2 MHz, Genauigkeit ±0,1 dB. Diagnostiziert automatisch Wicklungsverformung, Kernverschiebung und Windungsschlusskurzschluss; unterstützt Fingerabdruckvergleich und Korrelationsberechnung.

  • Beschreibung
  • Spezifikationen
  • Anwendungen
  • Vorteile
  • Häufig gestellte Fragen
  • Empfohlene Produkte

Beschreibung

TFR-800 ist ein professionelles, tragbares SFRA-Wicklungsverformungs-Prüfgerät, das für Energieversorgungsunternehmen, Transformatorhersteller, EPC-Unternehmen und unabhängige Prüfinstitute konzipiert ist. Es dient der nicht-intrusiven Bewertung der mechanischen Integrität von Verteilungs- und Leistungstransformatoren während der Werksinspektion, der Inbetriebnahmeprüfung, der regelmäßigen vorbeugenden Prüfung sowie der Diagnose nach Kurzschlussfehlern und entspricht streng den Normen IEC 60076-18 , DL/T 911-2016 und anderen einschlägigen internationalen Standards.
Basierend auf der klassischen Sweep-Frequency-Antwort-Analyse (SFRA) prinzipiell injiziert das Instrument ein Niederspannungs-Sweep-Anregungssignal in die Transformatorwicklung, misst die Amplituden-Frequenz- und Phasen-Frequenz-Antwortcharakteristiken und vergleicht die gemessene Fingerabdruckkurve mit historischen Referenzdaten. Es kann empfindlich verschiedene mechanische Defekte erkennen, darunter axiale Verschiebung, radiale Beulung, Windungsschluss zwischen benachbarten Windungen, Kernverschiebung, Lockerung der Klemmstruktur sowie Wicklungsauswölbung – ohne Entfernung des Transformatorbehälters oder Demontage der Wicklungen.
Es wird breit eingesetzt bei ölgekühlten Leistungstransformatoren im Spannungsbereich von 10 kV bis 500 kV, Trockentransformatoren und Spezialtransformatoren und stellt ein unverzichtbares Diagnoseinstrument für die zustandsorientierte Instandhaltung von Transformatoren sowie für die Analyse der Ursachen von Störungen dar.

Spezifikationen

Parameter Spezifikation
Testprinzip Sweep-Frequency-Antwort-Analyse (SFRA)
Abtastkanäle 2 Kanäle (Anregung + Antwort), synchrones Abtasten
Abtastfrequenzbereich 10 Hz bis 2 MHz
Abtastmodi Logarithmisch / linear, konfigurierbar auf 2000 Punkte
Frequenzgenauigkeit 0.001%
Amplitudenmessbereich –100 dB bis +20 dB
Amplitudengenauigkeit ±0,1 dB (im Intervall –40 dB bis +20 dB)
Phasemessbereich –180° bis +180°
Ausgangssignalamplitude 0,2 Vpp bis 20 Vpp, automatisch einstellbar
Eingangsimpedanz anpassung an 1 MΩ parallel 50 Ω
Ausgangsimpedanz 50Ω
Diagnosefunktion Automatische Korrelationsberechnung, vierstufige Einstufung der Verformungsschwere, Mehrbandanalyse
Datenspeicherung Integrierter Speicher mit großer Kapazität, Verwaltung einer Transformator-Fingerprint-Datenbank
Schnittstelle für Kommunikation USB 2.0 (zum Datenexport auf USB-Stick und zur Verbindung mit PC-Software)
Netzteil Integrierter wiederaufladbarer Lithium-Akku; Wechselstrom-Ladegerät für 100–240 V
Kontinuierliche Akkulaufzeit ≥ 8 Stunden
Schutzfunktionen Überspannungsschutz, Anpassung der Eingangsimpedanz, Überspannungsschutz
Betriebstemperatur -10℃ ~ +50℃
Luftfeuchtigkeit ≤85 % rel. Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Gehäuse Stoßfestes, tragbares verstärktes Kunststoffgehäuse mit Tragegriff

Anwendungen

Kern-Prüfobjekte

  • ölgefüllte Leistungstransformatoren mit Nennspannungen von 10 kV bis 500 kV
  • Trockentransformatoren für die Verteilung und Spezialtransformatoren
  • Transformatorwicklungen, Eisenkerne und Klemmstrukturen

Erkennbare Fehlerarten

  • Axiale Verschiebung und radiale Beulung der Wicklung
  • Kurzschlussfehler zwischen Windungen und zwischen Scheiben
  • Verschiebung des Eisenkerns und Lockerung der Klemmstruktur
  • Wicklungsausbauchung, Verformung und mechanische Schäden nach Kurzschlussbelastung
  • Lockerer Anschlussleitungen und Verschiebung struktureller Teile

Typische Anwendungsszenarien

  • Betrieb und Wartung des Stromnetzes: Routine-Präventivprüfungen am Transformator, Diagnose nach Störungen sowie Zustandsbewertung
  • Transformatorhersteller: Werksabnahmeprüfung von Fertigprodukten, Typenprüfungen und Qualitätskontrolle
  • EPC-Projekte im Bereich Energieanlagenbau: Inbetriebnahme-, Abnahme- und Übergabeproben am Transformator
  • Unabhängige Prüfinstitute: Isolationsdiagnose und Schiedsprüfungen am Transformator
  • Industrie- und Bergbauunternehmen: Regelmäßige Wartung und Störungssuche an internen Leistungstransformatoren

Vorteile

Hochpräzise, stabile Messleistung

Zweikanalige synchrone Erfassung, Frequenzgenauigkeit von 0,001 %, Amplitudengenauigkeit von ±0,1 dB → zuverlässige Fingerabdruckdaten, gewährleisten die Gültigkeit historischer Vergleiche

Intelligente automatische Diagnose

Integrierter standardisierter Bewertungsalgorithmus zur quantitativen Bewertung des Verformungsgrads → verringert die Abhängigkeit von der Erfahrung des Bedieners und verbessert die Diagnosegenauigkeit

Nicht-invasive, effiziente Prüfung

Kein Tankausbau, keine Wicklungszerlegung → vollständige Prüfung pro Phase innerhalb von 1–2 Minuten, deutlich erhöhte Erkennungseffizienz

Tragbares, batteriebetriebenes Design

Integrierte Lithiumbatterie, leichter Chassisrahmen → geeignet für mobile Vor-Ort-Prüfungen in Umspannwerken und Kraftwerken

Komplettes Datenverwaltungssystem

Fingerabdruck-Datenbank + Mehrkurvenvergleich + Ein-Klick-Standardbericht → erfüllt Anforderungen an Prüfarchivierung und Abnahmemanagement

Breites Anwendungsspektrum

Deckt Verteilungstransformatoren bis hin zu Hochspannungstransformatoren (EHV) ab → ein Gerät erfüllt die täglichen Prüfanforderungen verschiedener Spannungsebenen

Häufig gestellte Fragen

F: Was ist die SFRA-Prüfung und warum wird sie zur Erkennung von Wicklungsverformungen bei Transformatoren eingesetzt?

A: Bei der SFRA (Sweep Frequency Response Analysis) wird ein nieder­spannungs­frequenz­durchlauf­signal in die Transformator­wicklung einge­speist und die Amplituden­frequenz­antwort­kurve gemessen. Die Wicklungs­struktur verhält sich wie ein komplexes RLC-Netzwerk; jede mechanische Verformung ändert die verteilte Kapazität und Induktivität und bewirkt dadurch eine Verschiebung der Antwort­kurve. Durch den Vergleich der Messkurve mit der Referenz­fingerprint­kurve lässt sich selbst eine geringfügige Wicklungs­verformung oder Kernverschiebung empfindlich erkennen, ohne den Transformator­tank öffnen zu müssen. Sie gilt derzeit als wirksamste nicht-invasive Methode zur Erkennung mechanischer Wicklungs­fehler.

F: Welche Fehler kann das TFR-800 erkennen?

A: Das TFR-800 kann verschiedene mechanische und elektrische Fehler innerhalb von Transformatoren erkennen:
  • Mechanische Wicklungs­verformungen: axiale Verschiebung, radiale Beulung, Ausbuchtung, Verzerrung
  • Elektrische Fehler: Kurzschlüsse zwischen Windungen oder zwischen Scheiben
  • Strukturelle Probleme: Kernverschiebung, Lockerung der Klemmstruktur, Leiterverlagerung
    Es eignet sich besonders zur Bewertung von Wicklungsschäden nach Kurzschlussfehlern und zur Überwachung langfristiger Veränderungen des Wicklungszustands während des Betriebs.

F: Kann das Gerät automatisch Diagnoseergebnisse liefern?

A: Ja. Der integrierte intelligente Diagnosealgorithmus berechnet den Korrelationskoeffizienten und die RMS-Abweichung gemäß der Norm DL/T 911 und stuft den Wicklungszustand in vier Stufen ein: Normal, Aufmerksamkeit erforderlich, Abnormal und Schwere. Zudem erfolgt eine segmentierte Analyse der nieder-, mittel- und hochfrequenten Bereiche, um die Art von Defekten zu lokalisieren. Das Diagnoseergebnis dient als Orientierungshilfe; die endgültige Beurteilung sollte unter Einbeziehung der Betriebshistorie und anderer Prüfungen erfolgen.

F: Muss der Transformator für den SFRA-Test abgeschaltet werden?

A: Ja. Der SFRA-Test muss an einem stromlos geschalteten Transformator durchgeführt werden. Alle Wicklungen müssen vor der Prüfung vom Stromnetz getrennt und vollständig entladen sein. Das Prüfsignal ist ein schwaches Niederspannungssignal, das die Isolierung des Transformators nicht beschädigt.

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