RE-MPC-Multi-Impuls-Kuppler für Kabelfehlerprüfung
RE-MPC-Digitaler intelligenter Multi-Impuls-Kuppler mit Arc-Reflection-MIM-Technologie, elektrische Trennung zwischen Hochspannungsstoßschaltung und TDR-Messschaltung; kompatibel mit dem RE-TDR-Kabelfehlerortungsgerät und dem RE-RLG-Hochspannungsstoßsender zur Vorortung von Hochwiderstands- und intermittierenden Überschlagsfehlern bei Stromkabeln.
- Beschreibung
- Spezifikationen
- Anwendungen
- Vorteile
- Häufig gestellte Fragen
- Empfohlene Produkte
Beschreibung
Der RE-MPC-Multipuls-Koppler ist eine Kernkomponente des umfassenden Kabelfehler-Testsystems RE-TDR und bildet gemeinsam mit dem RE-TDR (TDR-Empfänger) und dem RE-RLG (Hochspannungs-Impuls-Transmitter) eine vollständige Multipuls-Testlösung.
Das Gerät arbeitet nach der Mehrfachimpuls-Bogenreflexionsmethode (MIM): Das RE-RLG appliziert einen Hochspannungs-Impuls auf das fehlerhafte Kabel, wodurch die Fehlerstelle durchschlägt und ein kontinuierlicher Lichtbogen entsteht; an dieser Stelle entspricht die Fehlerstelle einem temporären Kurzschluss. Der RE-MPC koppelt synchron mehrere niederspannungsseitige Testimpulse in das Kabel ein, und der RE-TDR erfasst mehrere Sätze reflektierter Wellenformen, wobei automatisch der Satz mit der geringsten Schwingungsinterferenz und der deutlichsten Wellenform ausgewählt wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Impuls-Blitz- und Sekundärimpulsverfahren sind die Wellenformen anschaulich und leicht verständlich, was die Abhängigkeit von der Erfahrung des Bedieners erheblich verringert.
Gleichzeitig erreicht das RE-MPC eine zuverlässige elektrische Isolation zwischen dem Hochspannungsimpulskreis und dem Niederspannungs-TDR-Messkreis, wodurch verhindert wird, dass Hochspannungsspitzen in den Entfernungsmess-Hauptgerät eindringen und der RE-TDR vor Impulsschäden geschützt wird. Die gesamte Einheit verwendet ein tragbares, dichtes Gehäuse mit klar gekennzeichneten Anschlüssen und einfacher Verkabelung. Es gibt keine freiliegenden Hochspannungskomponenten, wodurch sie sich für Notreparaturen in Umspannwerken und Kabelgräben eignet. Sie wird häufig zur Vorortung von Hochwiderstandsdurchschlägen und intermittierenden Überschlägen in 10–35-kV-XLPE-Kabeln eingesetzt.
Spezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Arbeitsprinzip | Multi-Impuls-Verfahren (MIM / Lichtbogenreflexion) |
| Zugehöriges Ausrüstung | RE-TDR-TDR-Empfänger + RE-RLG-HV-Impulsgeber |
| Zulässige Eingangsimpulsspannung | ≤ −35 kV Gleichspannung, negative Polarität |
| Zulässige maximale Impulsenergie | ≤ 2480 J |
| Messimpulsamplitude | 300 Vpp Niederspannungstestimpuls |
| Synchronisationsmodus | Hardware-synchrone Auslösung mit RE-TDR |
| Isolationsleistung | Vollständige elektrische Isolation zwischen HV-Schleife und Messschleife |
| Anschlüsse | Fehlerkabelanschluss, HV-Überspannungseingang, TDR-Signalausgang |
| Leistungsaufwand | Passives Gerät, keine externe Stromversorgung erforderlich |
| Betriebstemperatur | -10℃ ~ +50℃ |
| Luftfeuchtigkeit | ≤85 % rel. Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) |
| Gehäuse | Stoßfestes, tragbares Gehäuse aus Aluminiumlegierung mit Griff |
| LEERGEWICHT | ca. 6,5 kg |
Anwendungen
Kern-Prüfobjekte
- 10 kV-/35 kV-XLPE-Erdkabel, Kabelverbindungen und -abschlüsse
- Verteilnetzkabel, Sammelkabel für neue Energieanlagen
- Hochwiderstandige Leckstromfehler, intermittierende Überschlagdurchschlagsfehler
Typische Anwendungsszenarien
- Betrieb und Wartung von Stromnetzen: schnelle Reparatur schwieriger hochwiderstandiger Kabelfehler
- Neue Energie EPC- und Kraftwerksbetriebsteams
- Kabelbauunternehmen, unabhängige Prüflaboratorien
- Alternative Modernisierung der traditionellen Stoßstrom-Prüfmethode
Vorteile
MIM-Mehrstoß-Technologie
Übertrifft die traditionelle Stoßstrom- und Sekundärstoß-Methode; löst Probleme mit Wellenformschwingungen und Fehlbeurteilungen
Sichere elektrische Trennung
Schützt teure TDR-Hauptgeräte vor Schäden durch Hochspannungsüberspannungen und verlängert die Gerätelebensdauer
Nahtlose Kompatibilität mit dem RE-TDR-System
Bildet eine standardisierte Gesamtlösung mit einheitlichem Arbeitsablauf für Außenteams
Passives Kopplungsdesign
Keine externe Stromversorgung erforderlich, reduziert die Anzahl der zum Einsatzort transportierten Geräte
Einfache Wellenforminterpretation
Niedrigere Schulungshürde für neue Techniker, verbessert die Erfolgsquote beim Ersttest bei schwierigen Hochwiderstandsfehlern
Häufig gestellte Fragen
F: Unterschied zwischen Multi-Impuls (MIM) und Sekundär-Impuls (SIM)?
A: Der Sekundär-Impuls sendet nur einen einzigen Impuls nach der Lichtbogenzündung aus; bei einer Zeitabstimmungsabweichung wird die Wellenform durch starke Schwingungen gestört. Der Multi-Impuls sendet mehrere Impulse innerhalb der Lichtbogendauer aus; das System wählt automatisch die deutlichste Wellenform aus – höhere Erfolgsrate bei langen Kabeln und instabilen intermittierenden Fehlern.
F: Kann RE-MPC mit TDR- und HV-Geräten anderer Hersteller zusammenarbeiten?
A: Optimiert und kalibriert für RE-TDR + RE-RLG Originalsystem . Geräte von Drittanbietern können zu einer Zeitabstimmungsabweichung bei der Synchronisation führen; die Wellenformqualität kann daher nicht garantiert werden. Es wird empfohlen, das passende Original-Set zu verwenden.
F: Für welche Fehler eignet sich die Multi-Impuls-Methode?
A: Ausgerichtet auf hochwiderständige Leckstromfehler und intermittierende Durchschlagsfehler . Niedrigwiderständige Kurzschluss-/Unterbrechungsfehler können direkt mit dem RE-TDR-Niederspannungsimpuls ohne RE-MPC gemessen werden.
F: Sicherheitsvorkehrungen während des Betriebs
- Alle Verbindungen müssen vor dem Einschalten der Hochspannung hergestellt sein;
- Nach dem Test muss der Energiespeicherkondensator des RE-RLG vollständig entladen werden; vor Berührung der Anschlüsse ist eine Spannung von null Volt zu bestätigen;
- Die Bediener halten einen sicheren Abstand zu Hochspannungskabeln und Kopplungseinheit ein.