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HV-HIPOT-VLF-93AD schließt die Inbetriebnahme des 35-kV-Langkabels für das 120-MW-Wasserkraftwerk in Südostasien ab

May 09, 2025

HV HIPOT hat heute die erfolgreiche Durchführung der Inbetriebnahmeprüfungen für Kabel aus vernetztem Polyethylen (XLPE) mit einer Spannung von 35 kV für ein großes Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 120 MW in Südostasien bekannt gegeben. Dabei wurde der Flaggschiff-VLF-93AD-Generator für Wechselspannung mit extrem niedriger Frequenz eingesetzt. Das Gerät arbeitete unter den vor Ort herrschenden hochtemperatur- und hochfeuchtebedingten Bedingungen stabil über 72 aufeinanderfolgende Stunden, erkannte präzise Mängel im Verbindungsbereich und trug so zur termingerechten Netzanschlussfreigabe des Kraftwerks bei.

Das Projekt befindet sich in einer bergigen tropischen Region und umfasst ein 4,2 km langes, einstückiges Hauptkabel mit einer Nennspannung von 35 kV. Der begrenzte Zugang zum Baugelände machte den Einsatz großer netzfrequenter Prüfgeräte unmöglich, während die Umgebungstemperaturen regelmäßig über 40 °C lagen und somit hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Prüfausrüstung stellten. Der Kunde verlangte zudem, dass die Prüfung der gesamten Leitung innerhalb von drei Tagen abgeschlossen wird, wobei keinerlei sekundäre Schäden an der Isolierung des XLPE-Kabels entstehen dürfen.
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Um diese Herausforderungen zu bewältigen, setzte das technische Team von HV HIPOT den VLF-93AD VLF-Hipot-Prüfgerät als zentrale Lösung ein. Mit einer Spitzenausgangsspannung von 93 kV erfüllt das Gerät vollständig die Prüfanforderung 2,5U₀ für 35-kV-Kabel. Der 0,05-Hz-Frequenzmodus unterstützt eine maximale Lastkapazität von 2,2 µF und eignet sich damit problemlos für die Prüfung von Langstreckenkabeln. Das integrierte Rollgestell ermöglicht den Transport und die Bedienung durch eine einzelne Person, und die geschlossene Regelkreis-Rückkopplungsschaltung eliminiert Spannungsresonanzen, wodurch eine raumladungsfreie Prüfung gemäß IEEE 400.2 gewährleistet wird.
Während der Durchführung teilte das Prüfteam das Kabel in drei Abschnitte auf und führte streng nach IEEE 400.2 Sinus-Wechselspannungs-Durchhalteprüfungen mit einer Frequenz von 0,05 Hz durch. Jeder Abschnitt wurde mit einer Spitzenspannung von 87 kV belastet und für 60 Minuten gehalten, während gleichzeitig der Leckstrom in Echtzeit überwacht wurde. Der Überstromschutz löste sich zweimal während der Prüfung aus, sodass die Ingenieure mittels schrittweiser Druckerhöhung zwei defekte Kabelverbindungen präzise lokalisieren konnten.

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